Oberschule Badenhausen

Eltern gründen OBS-Arbeitskreis

Infoveranstaltung zum Stand beim Schulentwicklungsplan in der OBS Badenhausen / Ideen für mehr Werbung

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In Anbetracht der Wichtigkeit des Themas herrschte nahezu gähnende Leere bei der Infoveranstaltung in der Mensa der Oberschule Badenhausen (OBS), zu der der Schulleiter, Frank Keller, sowie Anja Kohlrausch (Schulelternrat) und Tanja Kleindienst (Initiative zum Erhalt der OBS) eingeladen hatten. Immerhin hatten alle Eltern der rund 250 Oberschüler eine Einladung dazu erhalten. Dafür zeigten sich die Anwesenden, immerhin elf Erwachsene und ein Kind, umso engagierter, entwickelten bereits erste Ideen, um die OBS attraktiver für künftige Fünftklässler darzustellen, und zeigten sich bereit, einem Arbeitskreis beizutreten.

Im Vorfeld berichtete Frank Keller über den aktuellen Stand in Sachen Schulentwicklungsplan (SEP) für die Jahre 2018 bis 2021. Der erste Entwurf sei in weiten Teilen von der Verwaltung des Landkreises Göttingen und nicht vom Schulausschuss erstellt worden, so Keller. Auch die abgegebenen insgesamt 15 Stellungnahmen von Politik und Eltern aus dem gesamten Landkreis bei der öffentlichen Anhörung hätten nicht viel am Inhalt des SEP geändert. Die Stellungnahmen hätten sich nicht wesentlich voneinander unterschieden, sondern ähnelten sich vor allem darin, dass in dem SEP die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Schule wie „pädagogische Konzepte“ und der Begriff „zukunftsfähig“ an sich nicht ausreichend definiert worden seien. Die Verwaltung und der Schulausschuss hätten diese Lücken im SEP zwar zur Kenntnis genommen, aber in keiner Weise in die zweite Fortschreibung aufgenommen. Lediglich der Passus, dass der Landrat ein mögliches Schulschließungsverfahren einleiten solle, sei dahingehend verändert worden, dass die letzte Instanz der nicht öffentliche Kreisausschuss sein soll.

Wenn der SEP am kommenden Dienstag im Kreistag beschlossen wird, gilt dieser von 2018 bis 2021. Hinterfragt wurde bei der Infoveranstaltung dabei auch häufiger, warum dieser nicht bis 2024 gelte, denn spätestens dann müssen die Inklusionsbedingungen an allen Schulen gegeben sein. Ein Grund dafür, dass der SEP nur bis 2021 gilt, sei wohl die Tatsache, dass dann ein neuer Kreistag gewählt wird, dem wohl kein fertiger SEP „aufgedrückt“ werden soll. Andererseits sind in der Haushaltsaufstellung des Landkreises auch mittelfristige Planungen bis 2022 enthalten. In der mittelfristigen Finanzplanung bis 2022 sind jedoch weder für die Oberschule Hattorf noch für die Oberschule Badenhausen Maßnahmen wie etwa zum Brandschutz und der Barrierefreiheit enthalten. Das einzige, was von Seiten der Kommunalpolitik und der Elterninitiative erreicht wurde, ist, dass die Mittel für die Erweiterung der OBS Hattorf in Höhe von 750.000 Euro von 2022 auf 2019 vorgezogen wurden.

Keller berichtete weiter, dass Anfang der Woche ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund, Harald Dietzmann, dem SPD-Kreistagsabgeordneten, Herbert Lohrberg, sowie mit dem Kreisdezernenten Marcel Riethig stattgefunden habe. Keller habe die Erlaubnis, das Fazit des Treffens mitzuteilen. So sollen, wenn zum Schuljahr 2019/20 auch wieder die Zweizügigkeit erreicht werde, dann auch Mittel für die OBS in die mittelfristige Finanzplanung eingestellt werden. Der Landkreis habe ab 2019 vor, einen Doppelhaushalt aufzustellen, der bis 2024 reichen solle. Die Mittel für die OBS müssten daher in 2023 sichtbar sein.

Auch wenn gerade einmal ein Dutzend Eltern vor Ort waren, fingen diese im Laufe des Abends gleich an, Ideen für Veranstaltungen an der OBS zu entwickeln, oder zu überlegen, mit welchen Maßnahmen man die Schule noch attraktiver für künftige Schüler machen könne. „Es ist eine schöne und gute Schule mit einem jungen Lehrerteam“, so die einhellige Meinung. Jetzt gelte es, Ängste erst einmal vom Tisch zu wischen und nach vorne zu schauen. Auch wurde in der Runde deutlich, dass viele Anwesende der Meinung waren, Landrat Bernhard Reuter sei eher ein Freund der IGS als der OBS. Von einer Mutter kam auch der Hinweis, dass das Konzept der OBS noch nicht ganz bei den Eltern angekommen sei. „Die OBS Badenhausen ist quasi eine Orientierungsstufe bis Klasse 8“, betonte Keller. Bis zur achten Klasse werden alle Schüler gemeinsam unterrichtet und dann in das gegliederte Schulsystem übergeleitet, ohne Gymnasialzweig. Im Januar, nach den Weihnachtsferien, wollen sich einige Eltern treffen, um den Arbeitskreis in Gang zu bringen. Tanja Kleindienst und Bernd Hausmann haben dazu ihre Unterstützung angeboten.

(Herma Niemann im Seesener Beobachter vom 17.12.18)

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