Oberschule Badenhausen

Möglichkeiten, wie sich Schüler in den politischen Prozess einbringen können

Schüler der Oberschule Badenhausen bereiten zentrale Aktion der Weltklasse-Kampagne vor dem Bundestag vor. Globale Bildungskampagne veranstaltete Workshop mit Schülern des Wahlpflichtkurses Politik.

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Bereits zweimal beteiligte sich die Oberschule Badenhausen an der Weltklasse-Aktion der Globalen Bildungskampagne und wurde für ihren Einsatz für das Menschenrecht auf Bildung als Weltklasse-Schule ausgezeichnet.

In der Weltklasse-Aktion schreiben Schüler in der ganzen Welt Briefe an Politiker, um sie zu einem stärkeren Einsatz für die Bildung aufzufordern. Immerhin haben 260 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit keine Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, heißt es vonseiten der Schule.

Bei der Globalen Bildungskampagne handelt es sich um eine weltumspannende Bewegung von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften. Sie setzt sich dafür ein, dass alle Menschen ihr Recht auf eine gute, inklusive Bildung verwirklichen können. Dafür werden Regierungen und internationale Organisationen beobachtet. Durch öffentliche Aufmerksamkeit wird Druck erzeugt, wenn sie den Kampf gegen die globale Bildungsmisere vernachlässigen oder ihre Politik zu mehr Bildungsungerechtigkeit führt.

Höhepunkt der Kampagne in Deutschland ist immer eine zentrale Aktion vor dem Bundestag in Berlin. Im letzten Schuljahr wurde diese von einer Berliner Schule zusammen mit vier Bundestagsabgeordneten umgesetzt. Die Abgeordneten sollen Druck machen, lautete eine Forderung der Schüler, damit Deutschland mehr Geld für Bildung in ärmeren Ländern ausgibt, mit dem Schulen gebaut, Lehrer ausgebildet, Frauen gefördert und Menschen mit Behinderungen an inklusiver Bildung beteiligt werden können.

Da es die Schüler der Oberschule Badenhausen mehrfach geschafft haben, mit den regionalen Bundestagsabgeordneten hierüber ins Gespräch zu kommen, hatte Maren Jesaitis von der Globalen Bildungskampagne den Wahlpflichtkurs Politik unter der Leitung des stellvertretenden Schulleiters Thomas Koch bei der Überreichung des Weltklasse-Siegels im Oktober für die kommende zentrale Aktion nach Berlin eingeladen. Um diese Aktion vorzubereiten, veranstaltete die Globale Bildungskampagne an der Schule zwei ganztägige Workshops.

Im ersten dieser Workshops erarbeiteten sich die Schüler nun unter der Leitung von Maren Jesaitis und Mara Brückner, die extra aus Berlin anreisten,  Grundlagen zu den Themen Menschenrechte, Nichtregierungsorganisationen (NGO) und Ziele für nachhaltige Entwicklung. Dies geschah recht abwechslungsreich mithilfe von kurzen Erklärvideos, Gruppenarbeiten und gruppendynamischen Spielphasen.

Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf Möglichkeiten der politischen Einflussnahme gelegt, um den Schülern aufzuzeigen, welche Möglichkeiten sie haben, sich und ihre Interessen in den politischen Prozess einzubringen. Am Ende des Workshops waren die Schüler zwar müde und kaputt, zogen aber durchweg ein positives Fazit. So fragten sie an, ob man solch eine Form des Unterrichts nicht immer machen könne. Der ganze Kurs freut sich schon auf den nächsten Workshop im Februar 2019 und vor allem auf die Fahrt nach und die Aktion in Berlin.

(Aus: Harz Kurier, Tageszeitung für den Landkreis Göttingen, vom 19.01.19)

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