Oberschule Badenhausen

Digitalisierung

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Oberschule Badenhausen begrüßt Investitionen in den Standort

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Während der Entlassungsfeier konnte der Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund, Harald Dietzmann, im Namen des Landkreises Göttingen eine frohe Botschaft für die Oberschule Badenhausen verkünden: Kreisrat Marcel Riethig sagt Investitionen in Höhe von 85.000 Euro in den Standort Badenhausen zu.

75.00 Euro sollen davon in den IT-Bereich fließen und weitere 10.000 Euro sind für die Renovierung und Neugestaltung des Werk- und Technikraumes geplant. Damit wird ein Profil der Oberschule Badenhausen gestärkt, für das die Schule bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Seit 2016 ist die Oberschule Badenhausen MINT-freundliche und seit 2017 sogar MINT-freundliche-digitale Schule. Ein weitgefächertes Technikangebot, eine hervorragende Kooperation mit unserem Schulbetrieb, Piller Power Systems, sowie eine umfassende Ausbildung in der digitalen Anwendung und Programmierung – darunter sogar einen Informatikkurs für Mädchen – füllen diese Auszeichnungen mit Inhalten und verdeutlichen die Ausrichtung der Schule. Absolventen der Oberschule Badenhausen sind damit hervorragend für das „Digitale Zeitalter“ qualifiziert. Die Investitionen sind ein eindeutiges Signal für eine nachhaltige Zukunft und unterstreichen die innovative Profilbildung der Schule.

(Thomas Koch)

 

OBS als Digitale Schule ausgezeichnet

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Die Oberschule Badenhausen wurde als eine von nur fünf niedersächsischen Schulen prämiert.

Die Oberschule Badenhausen (OBS) wurde als eine von lediglich fünf niedersächsischen Schulen und als einzige niedersächsische Oberschule als MINT-freundliche Schule – Digitale Schule ausgezeichnet. Nach der letztjährigen Auszeichnung zur MINT-freundlichen Schule wurde nun die Arbeit in der Weiterentwicklung und Konzeptionierung des digitalen Profils an der OBS Badenhausen entsprechend gewürdigt.

Die Digitalisierung bestimmt die wesentlichen Aspekte des Schullebens. Die OBS begleitet ihre Schüler intensiv auf den Weg in die digitale Gesellschaft und im Umgang mit digitalen Medien. Die Schüler werden im Umgang mit den Medien geschult und lernen so, die digitale Entwicklung kritisch zu hinterfragen. Hierzu leisten alle Fächer und Fachbereiche der OBS einen Beitrag.

Dabei setzt die Oberschule Schwerpunkte in einer grundsätzlichen informationstechnischen Ausbildung. Im Rahmen des Ganztagsangebotes erhalten alle Schüler der sechsten bis achten Jahrgänge eine informationstechnische Grundbildung. Der Aufbau des Computers wird dabei ebenso besprochen wie der Umgang mit gängigen Office-Programmen geübt wird. Aber auch der kritische Umgang mit dem Internet, der Umgang mit Suchmaschinen und mit Nachrichten aus dem Netz sowie „Fake News“, Datensicherheit und Cybermobbing werden thematisiert. Erreicht werden soll ein sicherer und kritischer Umgang mit den digitalen Medien.

Darüber hinaus werden die herausgebildeten Kompetenzen in einem umfangreichen Informatikunterricht weiter vertieft. Die Schüler lernen hier Programmiersprachen und programmieren eigene Apps oder auch schon Internetplattformen. Zudem werden in einer Arbeitsgemeinschaft Schüler zu sogenannten „Schul-Admins“ ausgebildet, die sich um die digitale Infrastruktur der Schule kümmern und Mitschüler und Lehrkräfte beraten. Diese umfangreiche Medienbildung zeigte auch bereits erste Früchte. So nahmen einige Schüler und Lerngruppen im vergangenen Jahr am „Gipfelspiel: Datenschutz macht Schule!“ teil. Dabei wurde bundesweit ein Top-Ten-Platz erreicht. Und auch im Betriebspraktikum gaben einige Betriebe bereits an, dass die Schüler für die Digitalisierung der Arbeitswelt gut gerüstet seien.

Die gesamte didaktische und methodische Konzeption wurde von den zuständigen Lehrkräften Patrick Schwab und Thomas Koch entwickelt. „Hierfür sind wir auch ganz gut ausgestattet.“, so der stellvertretende Schulleiter Thomas Koch. „In etlichen Fachräumen verfügen wir über Smartboards. Und neben zwei Computerräumen können wir auch zwei Klassensätze Laptops sowie einen Multi-Media-Wagen im Unterricht einsetzen.“ Auch die Lehrkräfte sind motiviert und bemüht, das Thema Digitalisierung stärker in den Unterricht einzubauen. Etliche Kollegen nehmen an Fortbildungen zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht teil.

Es fehle allerdings an der digitalen Infrastruktur. „Leider fühlen wir uns in dieser Hinsicht, trotz mehrfacher Gespräche mit Verwaltung und Politik, vom Landkreis Göttingen nicht ausreichend unterstützt. Und dies betrifft auch weitere Schulen im Altkreis Osterode.“, führt Koch weiter aus.

Die Auszeichnung als Digitale Schule, die im Heise-Verlag in Hannover unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz stattfand, wird insbesondere von der Wirtschaft unterstützt. Die ausgezeichneten Schulen profitieren dabei von einem Unterstütznetzwerk regionaler und weltweiter Unternehmen im MINT- und IT-Bereich.

So konnte die OBS Badenhausen über dieses Unterstützernetzwerk bereits mehrfach den Einsatz von Tablets im Fachunterricht ausprobieren und damit die Nutzungsmöglichkeiten dieses Mediums im Rahmen des eigenen Konzepts überdenken.

(Herma Niemann im Harz Kurier vom 30.12.17 und im Seesener Beobachter vom 11.12.17; Foto: Heise Gruppe)

 

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Die Digitalisierung bestimmt die wesentlichen Aspekte unseres Lebens - Schlagworte wie Bildung 4.0 oder Arbeitswelt 2.0 seien hier genannt. Auch die Oberschule Badenhausen macht sich auf und begleitet den Weg der Digitalisierung. Die Schüler/innen werden im Umgang mit den entsprechenden Medien geschult und lernen auch, die digitale Entwicklung kritisch zu hinterfragen. Hierzu leisten alle Fächer und Fachbereiche einen Beitrag.

Darüber hinaus setzen wir Schwerpunkte in die grundsätzliche informationstechnische Ausbildung im Rahmen unserer zusätzlich angebotenen Informationstechnischen Grundbildung und einer weiter gehenden Vertiefung der herausgebildeten Kompetenzen im Rahmen eines umfangreichen Informatik-Unterrichts in den Jahrgängen 6 bis 8.

Zudem werden in einer AG Schul-Admins ausgebildet, die sich um die digitale Infrastruktur kümmern und Mitschüler/innen und Lehrkräfte beraten. Neben diesen Tätigkeiten erhalten die Schul-Admins Einblicke in den Aufbau und die Struktur von serverbasierten Netzwerken.

Hierzu verfügt die Oberschule Badenhausen über eine umfangreiche Ausstattung:

Jeder Klassenraum unserer Schule verfügt über einen LAN-Anschluss. Mithilfe von zwei Laptop-Wagen, die zusätzlich mit Routern und Druckern ausgestattet sind, ist mobiles, digitales Arbeiten in jedem Klassenraum möglich. Darüber hinaus verfügen wir über zwei voll ausgestattete Computerräume, in denen die Informationstechnische Grundbildung sowie die Informatik-Wahlpflichtkurse, aber auch Klassenunterricht mit digitalem Schwerpunkt stattfindet. Ein Computerraum ist zudem mit einem Smartboard ausgestattet, das intensiv für den Unterricht genutzt wird. Gleiches gilt für die zwei Smartboards in den beiden naturwissenschaftlichen Räumen und das Smartboard im Kunstraum. Auch hier erfolgt eine intensive Nutzung im Unterricht. So werden die dem Unterrichtswerk beiliegenden DVDs, aber auch youtube-Beiträge im naturwissenschaftlichen Unterricht verbindlich genutzt.

Darüber hinaus verfügen wir noch über einen Multi-Media-Wagen, der einen Laptop, einen Beamer, Boxen und eine LAN-Verbindung beinhaltet. Dieser Wagen ist schnell und flexibel einsetzbar und ideal einsetzbar für Schülerpräsentationen und die anschauliche Gestaltung von Lehrervorträgen oder die Vorführung passender Medien für den Unterricht.

Und auch die Eltern unserer Schüler/innen begleiten wir auf dem Weg der Digitalisierung. In regelmäßigen Informationselternabenden erhalten sie das "Rüstzeug" hierfür.

Verantwortlich für die Implementierung, den Ausbau und die Entwicklung der digitalen Bildung sind Herr Koch und Herr Schwab.

OBS Badenhausen
Am Johannisborn 16
37539 Bad Grund (Harz)

Tel. 05522 / 312520
Fax 05522 / 3125229

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