Oberschule Badenhausen

Amnesty International

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Amnesty zeichnet Badenhäuser Schüler aus

Menschenrechtsorganisation überreicht Urkunde für die Teilnahme an Briefmarathon. In diesem Jahr ging es bei der Aktion um den Umgang mit der Aktivistin Geraldine Chacon aus Venezuela.

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Wegen der erneuten Teilnahme am Briefmarathon von Amnesty International wurde die Oberschule Badenhausen von der Menschenrechtsorganisation mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Bereits zum vierten Mal in Folge nahm die Oberschule Badenhausen am Briefmarathon von Amnesty International teil. Dieses Mal befassten sich die Schüler des Werte-und-Normen-Kurses der siebten und achten Klassen unter der Leitung des stellvertretenden Schulleiters Thomas Koch mit dem Schicksal der Menschenrechtsaktivistin Geraldine Chacon aus Venezuela, die aufgrund ihres Einsatzes für Jugendliche in Caracas und für Amnesty International mit der Begründung, sie habe Kontakte zu oppositionellen Gruppen, im Februar 2018 festgenommen wurde.

Trotz einer richterlichen Anordnung, sie frei zu lassen, blieb sie in Haft und kam erst nach vier Monaten unter Auflagen frei. Aufgrund dieser Missachtung der Menschenrechte haben die Schüler des Kurses Briefe an den Generalstaatsanwalt Venezuelas geschrieben, in denen sie die Aufhebung der Auflagen forderten, damit Chacon ihr Engagement für benachteiligte Jugendliche ohne Einschränkungen fortführen kann.

Auch hatten die Jugendlichen für ihre Mitschüler eine kleine Ausstellung in der Pausenhalle der Oberschule aufgebaut, in der sie über die allgemeine Lage in Venezuela, die sich gerade in den letzten Monaten politisch zugespitzt hat, und das persönliche Schicksal Geraldine Chacons informierten.

„Damit verdeutlichten wir zugleich, wie wichtig der Einsatz für den Schutz der Menschenrechte ist“, erläutert Thomas Koch. „Zudem ist der Briefmarathon für die Schüler motivierend, da sie sehen, dass sie für ihr politisches Engagement nicht nur ausgezeichnet werden, sondern auch etwas bewirken können. So sind in der Vergangenheit Menschenrechtsaktivisten aufgrund des durch den Briefmarathon erzeugten öffentlichen Druck frei gekommen“, so Koch weiter.

Im Rahmen des Briefmarathons, der jedes Jahr rund um den Tag der Menschenrechte stattfindet, schreiben weltweit Menschen an Regierungen und Staatsanwaltschaften, um die Freilassung politisch inhaftierter Menschenrechtsaktivisten zu fordern. Der so aufgebaute politische Druck sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Erfolge. Im Jahr 2018 nahmen nach Angaben von Amnesty International 580 Schulen bundesweit am Briefmarathon teil.

Dabei wurden 126.783 Briefe verfasst und zusätzlich durch Infotage, Projektwochen oder Ausstellungen über die Situation einzelner Menschenrechtsaktivisten aufmerksam gemacht.

(Aus: Harz Kurier, Tageszeitung für den Landkreis Göttingen, vom 23.04.19)

 

Schüler engagieren sich für Menschenrechtler in Venezuela

Badenhäuser Oberschüler nehmen erneut am Briefmarathon von Amnesty International teil. In diesem Jahr unterstützen sie die Aktivistin Geraldine Chacon.

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Zum vierten Mal in Folge beteiligt sich die Oberschule Badenhausen am Briefmarathon von Amnesty International. Im Rahmen dieser Aktion rund um den Tag der Menschenrechte schreiben weltweit Menschen an Regierungen und Staatsanwaltschaften, um die Freilassung politisch inhaftierter Menschenrechtsaktivisten zu fordern. Der so aufgebaute politische Druck sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Erfolge.

So forderten die Schüler der Oberschule Badenhausen in den vorangegangenen Aktionen die Freilassung zweier Menschenrechtsaktivisten in der Demokratischen Republik Kongo sowie eines Aktivisten im Tschad. Alle drei wurden nach den jeweiligen Aktionen frei gelassen.

In diesem Jahr befassten sich die Schüler des Werte-und-Normen-Kurses der 7. und 8. Klassen unter der Leitung des stellvertretenden Schulleiters Thomas Koch mit dem Schicksal der Menschenrechtsaktivistin Geraldine Chacon aus Venezuela. Das südamerikanische Land, das fast zweieinhalb Mal so groß wie Deutschland ist, wird von einer Einparteienregierung geführt. Von der Regierung abweichende Meinungen werden unterdrückt und verfolgt. Gleichzeitig leidet ein Großteil der Bevölkerung aufgrund von Korruption und Misswirtschaft Hunger.

Nach Angaben von Amnesty International setzt sich Geraldine Chacon für die Jugendlichen in den Armenvierteln der Hauptstadt Caracas ein und engagiert sich in einem Netzwerk zur Unterstützung der Arbeit von Amnesty International. Daraufhin wurde sie im Februar 2018 mit der Begründung, sie habe Kontakte zu oppositionellen Gruppen, festgenommen.

Obwohl ein Gericht die Freilassung Chacons anordnete, wurde sie vier Monate lang unter miserablen Haftbedingungen in Haft gehalten und kam im Juni lediglich unter Auflagen frei – sie darf nach Angaben von Amnesty International das Land nicht verlassen und muss jederzeit mit einer erneuten Festnahme rechnen.

Die Schüler des Kurses finden einen solchen Umgang mit Menschenrechten untragbar, heißt es vonseiten der Schule. Sie haben deswegen Briefe an den Generalstaatsanwalt Venezuelas geschrieben, in denen sie die Aufhebung sämtlicher Auflagen fordern. Gleichzeitig fordern die Schüler, dass Geraldine Chacon ihr Engagement für benachteiligte Jugendliche ohne Einschränkungen fortführen kann.

Die Schüler hoffen, dass die Staatsanwaltschaft Venezuelas auf ihre Forderungen eingeht und sich Geraldine Chacon weiterhin für die benachteiligten Jugendlichen in Caracas einsetzen kann.

Für ihre Mitschüler haben die Jugendlichen zudem eine kleine Ausstellung in der Pausenhalle der Schule aufgebaut, in der sie über die allgemeine Lage in Venezuela und das persönliche Schicksal Geraldine Chacons informieren und gleichzeitig verdeutlichen, wie wichtig der Einsatz für den Schutz der Menschenrechte ist.

(Aus: Harz Kurier, Tageszeitung für den Landkreis Göttingen, vom 10.01.19)

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Schüler setzen sich für Menschenrechte ein

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Achtklässler beteiligten sich am Briefmarathon von Amnesty International und fordern Freiheit für Aktivisten.

Die Schüler des Wahlpflichtkurses Politik des achten Jahrgangs sowie der Klasse 8b der Oberschule Badenhausen (OBS) unter der Leitung des stellvertretenden Schulleiters Thomas Koch beschäftigten sich im Unterricht mit dem Thema Menschenrechte.

Dabei beteiligten sie sich am Briefmarathon von Amnesty International und fordern die Freilassung des Menschenrechtsaktivisten Tadjadine Mahamat Babouri, der im Tschad inhaftiert ist.

Babouri postete 2016 auf Facebook mehrere Videos, in denen er die Korruption, den Umgang mit öffentlichen Geldern und die schlechte Wirtschaftslage im Tschad kritisierte. Kurz darauf wurde er festgenommen.

Nach Angaben von Amnesty International wurde er dort wochenlang gefoltert und von einem Gefängnis zum nächsten gebracht, ohne dass seine Familie hierüber in Kenntnis gesetzt wurde. Während seiner Haft erkrankte Babouri an Tuberkulose und muss dringend medizinisch behandelt werden. Ihm droht nun eine lebenslange Haftstrafe, da ihm die Behörden vorwerfen, er habe die verfassungsmäßige Ordnung untergraben und die territoriale Einheit des Landes sowie die nationale Sicherheit bedroht.

Die Schüler der Oberschule Badenhausen fanden es ungeheuerlich, dass man, nur wenn man seine Meinung äußert, ins Gefängnis kommt. Sie fanden es auch sehr schlimm, dass man gefoltert wird und kein ordentliches Gerichtsverfahren bekommt. Daher beteiligten sie sich am Briefmarathon von Amnesty International und schrieben Briefe an den Präsidenten des Tschad, Idriss Deby Itno, in denen sie die Freilassung Babouris fordern.

Gleichzeitig schrieben sie Briefe an Babouri selbst, um ihm zu zeigen, dass man sich auch in Deutschland mit seinem Schicksal beschäftigt und sich für seine Freilassung einsetzt.

Im Zuge dieser Aktion ist den Schülern des Wahlpflichtkurses die Idee gekommen, auch die hiesigen Abgeordneten im Bundestag anzuschreiben, um sie zu bitten, sich ebenso für seine Freilassung einzusetzen. So wurden Briefe an Dr. Roy Kühne (CDU), Thomas Oppermann (SPD), Jürgen Trittin (Gründe) und Konstantin Kuhle (FDP) geschrieben.

An dem Briefmarathon beteiligte sich die OBS jetzt bereits zum dritten Mal. Weltweit beteiligen sich Millionen Menschen mit Briefen und E-Mails, um die Freilassung von Menschenrechtsaktivisten zu fordern. Dieser öffentliche Druck, der auf einzelne Regierungen aufgebaut wird, zeigt dabei durchaus Wirkung.

So hat die OBS im Rahmen des Briefmarathons 2015 die Freilassung der Menschenrechtsaktivisten Fred Bauma und Yves Makwambala ind er Demokratischen Republik Kongo gefordert. Amnesty International überreichte der Regierung in dem Jahr 170 000 Appelle zur Freilassung. Daraufhin wurden die beiden Aktivisten 2016 frei gelassen.

Doch geht das Engagement der Schüler in Badenhausen noch über diese Aktion hinaus. So stellten sie in ihren Briefen an die Politiker gleichzeitig weitere Aktionen des Wahlpflichtkurses Politik vor, wie das Partnerprojekt des katholischen Hilfswerks Misereor, mit dem sie sich für eine Verbesserung in Haiti einsetzen.

Für dieses Engagement, insbesondere für den Einsatz für das Menschenrecht auf Bildung, wurde die OBS im August von der Globalen Bildungskampagne als Weltklasse-Schule ausgezeichnet.

In den Briefen an die Politiker haben die Schüler der Oberschule Badenhausen diese jetzt auch zu einem Besuch in die Schule eingeladen, um ihnen das Menschenrechtsprojekt von Amnesty International und den Einsatz für Haiti persönlich vorzustellen.

(Herma Niemann im Harz Kurier vom 23.12.17 und im Seesener Beobachter vom 12.17)

Auch Amnesty International berichtet über das Engagement der Schüler aus Badenhausen:

https://www.amnesty.de/informieren/blog/tschad-briefe-fuer-den-blogger-mahadine

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Oberschule Badenhausen erneut für die Teilnahme am Briefmarathon ausgezeichnet

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Die Oberschule Badenhausen wurde erneut für die Teilnahme am Briefmarathon von Amnesty International ausgezeichnet. Die Klasse 7b und der Wahlpflichtkurs Politik des 8. Jahrgangs haben Briefe an Arthur Peter Mutharika, dem Präsidenten von Malawi geschrieben. In diesen Briefen geht es darum, dass in Malawi Menschen mit Albinismus aufgrund ihrer seltenen Hautfarbe gejagt und getötet werden. Angeblich sind die Knochen dieser Menschen Glücksbringer.

Wir haben die Briefe geschrieben, damit der Staat Malawi mehr für den Schutz der Menschen mit Albinismus tut und gefasste Straftäter, die Menschen mit Albinismus getötet haben, hart bestraft werden. Schließlich sind alle Menschen auf der Welt gleich – egal, ob einer dunkel- oder hellhäutig ist. Wir sind alle Menschen. Jeder soll gleich behandelt werden.

Einen zweiten Brief haben wir für Annie Alfred geschrieben, die in Malawi lebt und an Albinismus leidet. Sie muss in ständiger Angst leben, getötet zu werden. Daher haben wir ihr Briefe geschrieben, die sie aufmuntern sollen.

(Ella Kenkmann und Raphaela Petsch, Klasse 7b, Christopher Kotzur, Wahlpflichtkurs Politik, Jahrgang 8)

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OBS Badenhausen
Am Johannisborn 16
37539 Bad Grund (Harz)

Tel. 05522 / 312520
Fax 05522 / 3125229

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