Über uns

OBS BadenhausenDie Oberschule Badenhausen bietet Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Begabungen die Möglichkeit, gemeinsam zu lernen und sich zu entwickeln. Hierfür gehen wir neue pädagogische Wege, um das gemeinsame Lernen zu strukturieren, zu lernen, zu üben und die Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen. Daher sind Selbsttätigkeit und Selbstverantwortung Grundeigenschaften, die ein Kind für den Besuch unserer Schule mitbringen muss. In Lernformen wie dem Klassenrat oder dem Lernbüro werden diese Eigenschaften weiter herausgebildet, um schließlich zu einem selbstständigen und selbstverantworteten Lernen zu gelangen.

In der rollenden Lehrwerkstatt der Stiftung Niedersachsen Metall erhielten Oberschüler Einblicke in die Funktionsweise der Pneumatik.

Rollende Lehrwerstatt

Zwei rollende Werkbänke sorgten jetzt an der Oberschule Badenhausen (OBS) dafür, dass es an zwei Tagen nicht nur in die Theorie, sondern in die Praxis ging. Die Stiftung NiedersachsenMetall war mit ihrer rollenenden Lehrwerkstatt vor Ort, damit die Neunt- und Zehntklässler einmal selbst ans Werk und in die Welt der Pneumatik eintauchen durften. Dabei ging es zunächst um die Fragen: Wie lässt sich Druckluft steuern und regeln? Was passiert, wenn Ventile geöffnet oder geschlossen werden? Die Pneumatik ist nämlich aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken - sie öffnet Türen bei Bussen und Bahnen, treibt den Zahnarztbohrer an und findet in der technischen Fertigung Anwendung. Zusammen mit dem Ausbilder Eduard Schellin erarbeiteten die Schüler verschiedene Aufgabenstellungen, die sie dann anhand von Ventilschaltungen nachbauen sollten. Manchmal baute Schellin mit Absicht Fehler ein, um die Gruppe zum Nachdenken und Tüfteln zu animieren, was sehr gut bei den Schülern ankam. „Unser Ziel ist, die Jugendlichen mit möglichen Ausbildungsberufen in Berührung zu bringen“, so Reiner Müller, Bildungsreferent der Stiftung Niedersachsen Metall. Zudem sollen sie dabei für die sogenannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) begeistert werden, die eine unentbehrliche Grundlage des modernen Zusammenlebens bilden, so Müller, und die zukünftig aus wirtschaftlicher Perspektive immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Stiftung sehe sich als Bindeglied zwischen Schulen, Unternehmen und Hochschulen, die sie in zahlreichen Kooperationsnetzwerken zusammengeführt hat.

Quelle: text und Foto: Herma Niemann, Harz Kurier, Tageszeitung für den Landkreis Göttingen vom 14.11.2025 und Seesener Beobachter vom 14.11.2025