Über uns

OBS BadenhausenDie Oberschule Badenhausen bietet Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Begabungen die Möglichkeit, gemeinsam zu lernen und sich zu entwickeln. Hierfür gehen wir neue pädagogische Wege, um das gemeinsame Lernen zu strukturieren, zu lernen, zu üben und die Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen. Daher sind Selbsttätigkeit und Selbstverantwortung Grundeigenschaften, die ein Kind für den Besuch unserer Schule mitbringen muss. In Lernformen wie dem Klassenrat oder dem Lernbüro werden diese Eigenschaften weiter herausgebildet, um schließlich zu einem selbstständigen und selbstverantworteten Lernen zu gelangen.

 „Berufe live" der Stiftung NiedersachsenMetall macht Station an der BBS 2 Osterode.

Berufe live

Sägen, Feilen, Farben mischen, Schaltpläne lesen oder die Polizei kennenlernen. Die Stiftung NiedersachsenMetall brachte mit ihrem bewährten Projekt „Berufe live" einen ganzen Parcours an Ausbildungsmöglichkeiten direkt in die Berufsbildende Schule II Osterode - rund 260 Schülerinnen und Schülern aus vier Schulen nahmen daran teil.

In der Kurt-Schröder Halle verwandelte sich die gewohnte Lernumgebung in eine lebendige Messe, bei der die Praxis im Mittelpunkt stand. 13 Unternehmen und Institutionen aus der Region öffneten an ihren Ständen die Türen in die Arbeitswelt. Statt Theorie stand an diesem Tag eines im Mittelpunkt: selbst machen - die Schülerinnen und Schüler waren ausdrücklich eingeladen, alles auszuprobieren.

Damit dabei wirklich alle zum Zug kamen, fanden die Aktivitäten nach Geschlechtern getrennt statt. Der Bildungsreferent von der Stiftung NiedersachsenMetall, Reiner Müller, erklärte den Gedanken dahinter. In gemischten Gruppen würden Jungs oft dazu neigen, sich bei handwerklichen Tätigkeiten schnell in den Vordergrund zu drängen - mit der Folge, dass Mädchen oft nur zuschauen, anstatt selbst aktiv zu werden.

Das Angebot der Aussteller war dabei so vielfältig wie die Berufswelt selbst. Neben handwerklich-technischen Ausbildungswegen konnten sich die Jugendlichen auch über Berufe wie Physiotherapeut, Altenpfleger und Pflegeassistenz informieren. Auch die Polizei war vertreten und zeigte, was hinter den Kulissen ihrer Arbeit steckt. An fast allen Ständen waren neben den Ausbildern auch Auszubildende dabei, die den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe von ihren Erfahrungen berichten konnten. „Hier darf man einfach machen und ausprobieren, ohne Angst haben zu müssen, etwas falsch zu machen – das ist mal was anderes als Unterricht", brachte es ein Schüler auf den Punkt.

„Die Schüler können hier ihre eigenen Interessen, Fähigkeiten und Talente herausfinden", fasste Reiner Müller das Konzept zusammen. „Insgesamt sind hier bestimmt 30 Berufe zu erkunden – hier steht wirklich das Praktische im Vordergrund". Viele der Jugendlichen nutzten die Gelegenheit nicht nur zum Ausprobieren, sondern knüpften gleich erste Kontakte zu den Unternehmen – etwa für einen Schnuppertag, der einen noch tieferen Einblick in den Wunschberuf ermöglicht. 

Quelle: Foto: Stiftung NiedersachsenMetall, Text: Herma Niemann, Harz Kurier, Tageszeitung für den Landkreis Göttingen vom 25.02.2026 und Seesener Beobachter vom 26.02.2026